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Classical music and opera by Classissima

Frédéric Chopin

Wednesday, June 29, 2016


Norman Lebrecht - Slipped disc

June 24

Can Moscow’s loser cut it on record?

Norman Lebrecht - Slipped discMy Lebrecht Album of the Week is Lucas Debargue’s debut recital on Sony: This is a great time for piano lovers, a terrible one for young pianists. The past four years have flung up the most phenomenal range of new talent, more than listeners can take in. Daniil Trifonov, the 2011 Tchaikovsky winner, set a new benchmark. Since then, the 2015 Chopin competition has yielded Seong-jin Cho and Charles-Richard Hamelin, the Van Cliburn has brought forth the prodigious Beatrice Rana, the BBC Young Musician winner Benjamin Grosvenor has quickly made a name for himself and there are more coming through all the time. And then there’s Lucas Debargue. Placed fourth in the 2015 Tchaikovsky Competition at the age of 24, the former supermarket assistant impressed as much for his courage and naivety as for his technical ability. He had never played with an orchestra before he reached Moscow… So can Cool Hands Lucas cut it on record? Read on here. Or here. Or even here.

My Classical Notes

June 21

Pires Plays Chopin

Pianist Maria Joao Pires has a new CD out that you might want to explore: Chopin: Piano Concerto and Nocturnes Chopin: Piano Concerto No. 2 in F minor, Op. 21, with the Sinfonia Varsovia, Christopher Warren-Green conducting. Nocturnes (2), Op. 27 Nocturne No. 14 in F sharp minor, Op. 48 No. 2 Nocturnes (3) Op. 9 Nocturne No. 20 in C sharp minor, Op. post. Performed by Maria João Pires (piano) This well-known performer in the piano world, has an extraordinarily modest, charming personality – focused on the music, devoted to deeply understanding it – has performed three times during the ‘Chopin and His Europe Festival’ at the invitation of the Fryderyk Chopin Institute. The recordings on this album include selections and 2014 performed at a recital including, among other items, the Nocturnes presented here. I like a presentation of completely different compositions, which nonetheless form an extraordinarily coherent artistic whole. These are wonderful creations displaying the most beautiful side of pianistic art. Here is Ms Pires, performing the second movement from Chopin’s piano concerto number 2:




Norman Lebrecht - Slipped disc

June 21

‘He never once said a disapproving word to a student’

Michael Garady, life companion of Peter Feuchtwanger who died at the weekend , has asked us to publish his personal tribute, adjoined by Leonard Bergaman who was one of Peter’s last students. in persönlicher Nachruf auf Peter Feuchtwanger. Es gibt Menschen, die sind so lange präsent und durchdringen mit ihrem Wirken derartig viel, dass es schwer vorstellbar erscheint, dass sie eines Tages nicht mehr unter uns weilen. Bei dem im letzten Jahr verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Schmidt war das der Fall, doch abseits der Welt der Politik gibt es Menschen , die auf ganz sanfte uneigennützige Weise die Welt zu einem besseren Ort werden lassen. Nun ist am 18.6. um Mitternacht der große Musiker und Mensch Peter Feuchtwanger gestorben. Generationen von Musikern und Scharen von Schülern verdanken ihm unendlich viel. Führt man sich die lange Liste derer vor Augen, die von ihm beeinflusst und geprägt worden sind, tauchen da Namen wie Martha Argerich, Dinorah Varsi, Youra Gouller , David Helfgott und Shura Cherkassy, um nur einige zu nennen. Doch als wäre das nicht schon staunenswert genug, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich Peter Feuchtwangers segensreiches Wirken auch auf die weniger Bekannten und Begünstigten, ja mitunter weniger Begabten richtete. Und er behandelte sie alle gleich, egal ob feste Größen in der Musikwelt oder Anfänger, die keinen “Namen” haben. Es war ihm ein Anliegen, das Beste in allen seiner Schüler ans Licht zu bringen. Mit meistens wenigen Worten und sparsamen Hinweise schaffte er viel mehr als die meisten um viele Worte bemühten Klavierpädagogen. Schon seine bloße Anwesenheit und Aura hatten eine angstlösende und befreiende Wirkung. Schüler, die das erste Mal zu ihm kamen und seine Präsenz erlebten, waren verblüfft, dass eine derartige Koryphäe wie Professor Peter Feuchtwanger nicht die geringste Spur eines Egos zeigte oder gar die strenge Präsenz eines Lehrers, der seinen Schülern um jeden Preis einen Stempel aufdrücken möchte. Pädagogische Tyrannei stand ihm fern, er hatte sie schlicht nicht nötig. Vielelicht werden diese in der rauen Musikwelt raren Qualitäten, -gerade in der höchsten Liga-verständlicher , führt man sich Peter Feuchtwangers Werdegang näher vor Augen: Als Sohn eines Münchner Bankdirektors in ebenjener Stadt geboren (irgendwann in den 1930er Jahren), lernte er durch das Schicksal der Emigration schon früh das Leben von einer seiner härtesten und heikelsten Seiten kennen. Doch trotzdem hasste er nie. Er hasste nicht die Menschen, die ihm die Heimat genommen hatten, hasste nicht die Menschen, die ihn entwurzelt und seine Familie demütigen wollten und ihr nach dem Leben trachteten. Er erkannte, dass diese niedere menschliche Regung nie eine Lösung für ein Problem irgendeiner Art sein kann, sondern alles nur noch schlimmer macht . So blieb er sanft und beschloss, den Menschen zu helfen, bessere Musiker und Menschen zu werden. Und das ganz frei von allem Messianischen oder Egozentrischen. Als Kind und Jugendlicher war Peter Feuchtwanger eine phämonenale musikalische Begabung, die Ihresgleichen suchte. Entwurzelt in Palästina, begann er autodidaktisch mit dem Klavierspiel und lernte, indem er ein Gros der Klavierliteratur von einem Schallplattenspieler einen Halbton zu hoch nachspielte. Auf diese Weise entwickelte er eine einzigartige natürliche Technik des Klavierspiels, aus der er später seine weltbekannte didaktische Methode entwickeln konnte, die vielen Pianisten mit verkrampfter und ungesunder Spielweise von Sehnenscheidenentzündungen, Tennisarmen oder anderen Malaisen zu befreien vermochten und ihnen eine weitere Ausübung ihres Berufs wieder ermöglichten. Einige sehr bekannte Pianisten konsultierten ihn im Vertrauen, humorvoll pflegte er dazu zu sagen: “Das sind meine Geheimschüler.” Sehr schwer zu begreifen ist, dass Peter Feuchtwanger bis zu seinem dreizehnten Lebensjahr keine Noten lesen konnte. “Ertappt” wurde er von einem Lehrer zurück in Deutschland, als er die sogenannte “Mondscheinsonate” wie für ihn gewohnt in d-moll wiedergab , statt an dem für das Stück unerlässlichen , charakteristisch- düsteren und glutvollen cis- moll. Daraufhin begann die systematische Asubildung nach einem wirklich unorthodoxen Anfang. Seine geniale Begabung wurde in der Schweiz erkannt und gefördert, prägend waren die Zusammenarbeit mit Klavierlegende Edwin Fischer (ebenso Lehrer von Alfred Brendel) , Walter Gieseking, dem phänomenalen Interpret französisch- impressionister Musik, sowie nach eigenem Bekunden wohl der wichtigste Einfluss: die große und unvergessliche Pianistin Clara Haskil. Noch im vergangenen Jahr, während einer Taxifahrt im herbstlichen London schwärmte er von der Pianistin: “Clara Haskil war das größte Erlebnis in meinem Leben und daran hat sich fünfundfünzig Jahrenach ihrem Tod nichts geändert. Die beiden verband eine sehr natürliche Handhabung des pianistischen Spiel-Apparats und eine zunächst autodidaktische Herangehensweise. Charlie Chaplin meinte einmal, in seinem Leben wäre er nur drei Genies begegnet: Churchill, Einstein und Clara Haskil. Immer wieder sprach Peter Feuchtwanger mit Begeisterung von den Interpretationen der mittleren a- moll – Sonate D 845 von Franz Schubert oder der mittleren Beethoven- Sonate op. 31/3 in Es -Dur. Doch nicht vergessen darf man, wie wichtig die fast vergessene Tradition des Belcanto und Kunst des “Singens auf dem Klavier” für ihn waren. Wer einmal mit ihm an Chopin arbeiten konnte, wird es als Offenbarung im Gedächtnis behalten bis zum letzten Atemzug. Wohl beeinflusst durch sein Aufwachsen im Nahen Osten, zeigte Feuchtwanger schon früh ein ebenfalls großes Interesse und Begeisterung für die arabische und auch die indische Musik. Da er über eine ausgeprägte schöpferische Ader besaß, drängte es ihn schon bald zur Komposition. Den Kontrapunkt Palestrinas studierte er ebenso gründlich wie die komplizierte Rhythmik und den Stil der indischen Raga- Musik. Faszinierende Produkte dieser Auseinandersetzung sind die unvergleichlichen Klavierwerkde “Studies in Eastern Idiom” und die sehr schweren “Variations in an Eastern Idiom” von 1957. Mit diesem Wurd gewann er im gleichen jahr den Viotti- Kompositionswettbewerb, woraufhin Yehudi Menuhin auf ihn aufmerksam wurde und ein Werk für Ravi Shankar und ihn im Rahmen des “Bath Festivals” 1966 in Auftrag gab. Die besagte Kompostion wurde ein enormer Erfolg den man immer noch auf der Platte/CD “East meets West” nachhören kann. Leider fehlt dort aus unerfindlichen Gründen jeglicher Hinweis auf den Verfasser der “Raga Tilang”. Weitere Kompositionen folgten bis in die 1990er Jahre und bisher befindet sich nur ein kleiner Bruchteil verlegt im Handel. Martha Argerich äußerte sich schon früh enthusiastisch über Peter Feuchtwangers Oeuvre: “Peter Feuchtwangers Klaviermusik hat mich sehr beeindruckt aufgrund ihrer Tiefe, großen Frische und Originalität. Dies sind Qualität, die heutzutage sehr selten sind. Pianistisch gesehen sind seine Kompositionen höchst raffiniert und äußerst lohnend. Jeder Konzertpianist sollte sie in sein Repertoire aufnehmen. Dies wird verständlich, wenn man in Betracht zieht, daß Peter Feuchtwanger selbst ein wunderbarer und in jeder Beziehung außergewöhnlicher Pianist ist. ” Der junge Peter Feuchtwanger absolvierte eine glanzvolle Karriere als Pianist. Doch uns schwer wollte er sich in den erbarmungslosen Konzertbetrieb einfügen, der schon damals an die Substanz eines jeden sensiblen Menschen ging. Da er über ein außergewöhnliches, ja beängstigend gutes Gedächtnis verfügte, sei er von Agenten oft ausgenutzt worden. Das berichtete er mir vor einiger Zeit um dann verschmitzt lächelnd hinzuzufügen: “Edwin Fischer kam in die Festival- Hall und sollte op. 109 von Beethoven spielen. Dann meinte der Agent, sie spielen ja das gleiche, morgen werden sie op. 110 spielen oder gar nicht. Dann übte ich vierzehn Stunden am Vortag und als das Konzert begann, brach mir der Schweiß aus. zwar kam ich gut bis zur komplexen Fuge, dort aber musste ich schweißüberströmt tricksen. Der Kritiker schrieb danach, die Fuge sei der Höhepunkt des Konzerts gewesen”. Die rauhe Luft im Konzertbetrieb hat nicht nur ihn schon früh abgestoßen, sondern auch Kollegen wie Friedrich Gulda, Arturo Benedetti Michelangeli oder Andrej Gavrilov. So entschloss er sich, seine Laufbahn als Konzertpianist trotz großen Erfolges einzustellen und sich ganz dem Unterrichten und Komponieren zu verschreieben. Und er schien glücklich damit, selbst wenn er oft seine Trauer über den Zustand der Welt und seinen Unmut mit dem oft absurd fordernden und grausamen Musikbetrieb zum Ausdruck brachte. Niemals konnte er sich in das Korsett einer Musikschule begeben. Zwar war er Gastprofessor unter anderem ein Salzburg, jedoch zog er es vor, weltweit seine eigenen, unnachahmlichen Meisterkurse zu geben. Es herrschte immer eine äußerst familiäre ja liebevolle Atmosphäre und Peter Feuchtwanger schien stets im Nu die Eigenheiten und auch Probleme eines jeden Schülers mitfühllend- intuitiv erfasst zu haben, was bisweilen an Magie grenzte. Unzähligen Musikern mit schweren Lebensschicksalen wusste er zu helfen, an prominenstester Stelle dem Pianisten David Helfgott. Einzigartig unter Seinesgleichen war Peter Feuchtwangers bescheidenes und unprätentiöses Auftreten in der Öffentlichkeit. Gut erinnere ich mich an unser Erstaunen und Schmunzeln, als Peter Feuchtwanger in Hüde am Dümmersee bei Osnabrück im Jahr 2009 mit zwei alten Plastiktüten von SPAR , prall gefüllt mit zerknitterten Notenausgaben stand. Für seine Schüler scheute er nicht die größte Anstrengung, oft arbeitete er an Kurstagen vierzehn Stunden bis zur völligen Erschöpfung mit seinen Schülern: Ohne diese jemals mit einem Wort unter Druck zu setzen. Beschimpfungen oder missbilligende Äußerung gab es bei ihm : NIE. Es machte ihn glücklich, sein Wissen an eine riesige Schülerschar weiter zu geben und dann wie eien Saat aufgehen zu sehen. Einmal ließ er über seine Schüler die Bemerkung fallen : “Alles meine Kinder!” Und wie ein Vater oder Großvater nahm er sich wirklich allen ihm Näher stehenden Schülerinnen und Schülern an. Er machte sich ehrlich Sorgen, wenn es einmal nicht so gut lief, freute sich umso mehr , wenn sich Erfolge und Glück einstellten. Dabei war er wie schon angedeutet nie ein Mann großer Worte. Hochgebildet und belesen, fähig dazu acht sprechen zu sprechen (darunter arabisch und hebräisch) sowie durch seine Familie zutiefst in der deutschen Hochkultur verwurzelt: Ein entfernter Onkel von ihm war der Schriftsteller Lion Feuchtwanger, er selbst noch mit Thomas Mann (Besuch 1952 in Kilchberg) und Hermann Hesse (Wanderung im Tessin) und Erich Kästner persönlich vertraut. Wenn er anfing, Anekdoten aus seinem überaus reichen und bewegten Leben zum Besten zu geben, kam man oft aus dem Staunen nicht mehr heraus: Arthur Rubinstein, den er im Paris der Sechziger Jahre oft besuchte kam genauso vor wie seine Begegnung mit dem Klavier- Zauberer Vladimir Horowitz , den er einmal in New York besuchte . Fasziniert und faszinierend demonstrierte er des Öfteren, wie Horowitz ihm auf dem Boden sitzend in das Geheimnis, wie farbige Akkorde zu spielen seien, eingeweiht hatte. Peter Feuchtwangers Erfahrungsschatz war schier riesig und grenzte ans Unendliche. Bis zuletzt war es seine Leidenschaft, sein Wissen an so viele Schüler wie möglich weiterzugeben, das allerdings niemals wie ein dominanter Guru und schon gar nicht wie ein “Musikdiktator”. Bis vor wenigen Tagen konnte man sich noch direkt von dem großen Musikmeister in South Kensington, beraten zu lassen. Nun ist Peter Feuchtwanger in hohem Alter zu Hause gestorben, allerdings leider ohne sein Wunsch-Lebensalter von über hundert Jahren erreichen zu können . In seinen Schülern, die ihn sehr vermissen, lebt er vielfach weiter. Unser Migefühl gilt allen,die ihm Nahe standen, insbesondere dem australischen Maler Michael Garardy, der Peter Feuchtwanger gerade in den letzten Jahren als “life companion”eine unschätzbare Stütze war. Danke lieber Peter Feuchtwanger, der Mut und die Menschlichkeit Ihres gelebten Lebens werden vielen Menschen Vorbild sein! Leonard Bergman



Frédéric Chopin
(1810 – 1849)

Frédéric François Chopin (22 February 1810 / 1 March - 17 October 1849) was a Polish composer, virtuoso pianist, and music teacher, of French-Polish parentage. He was one of the great masters of Romantic music. Chopin is also known as "The poet of the Piano". Chopin was born in ?elazowa Wola, a village in the Duchy of Warsaw. A renowned child-prodigy pianist and composer, he grew up in Warsaw and completed his musical education there. Following the Russian suppression of the Polish November 1830 Uprising, Chopin settled in Paris as part of the Polish Great Emigration. He supported himself as a composer and piano teacher, giving few public performances. From 1837 to 1847 he carried on a relationship with the French woman writer George Sand. For most of his life, Chopin suffered from poor health; he died in Paris in 1849 at the age of 39. Most of Chopin's works involve the piano. They are technically demanding but emphasize nuance and expressive depth. Chopin invented the musical form known as the instrumental ballade and made major innovations to the piano sonata, mazurka, waltz, nocturne, polonaise, étude, impromptu and prélude.



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